Tumorzentrumstag im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums

Der Tumorzentrumstag am 10. Februar 2026 stand ganz im Zeichen seines 10-jährigen Jubiläums und war von einer besonderen Atmosphäre geprägt: Neben dem Rückblick auf die bisherige Entwicklung der regionalen Vernetzung bestimmten auch Abschiede und ein Neuanfang die Veranstaltung. Wie schon in den vergangenen Jahren nahmen circa 300 Vertreterinnen und Vertreter aller Berufsgruppen, Disziplinen, Häuser und Träger aus ganz Oberösterreich teil – ein starkes Zeichen für den gelebten interdisziplinären Austausch und die breite Verankerung des Tumorzentrums im gesamten Bundesland.

Im Mittelpunkt des Tumorzentrumstags stand die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung in OÖ. Das Jubiläum bot Anlass, auf die dynamische Entwicklung der vergangenen zehn Jahre zurückzublicken und zentrale Meilensteine hervorzuheben: den Aufbau eines tragfähigen, bundeslandweiten, interdisziplinären Netzwerks, die Etablierung eines strukturierten Leitlinienprogramms, flächendeckende gemeinsame Tumorboards sowie das klare Bekenntnis zu Qualität, Transparenz und Kooperation vor Konkurrenz. Besonders betont wurde die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Häusern und Trägern, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat.

Der 10. Tumorzentrumstag stand auch im Zeichen der Veränderung in der Führungsebene. Ansgar Weltermann legte nach 14 Jahren die Funktion des Medizinischen Leiters nieder und wurde würdevoll verabschiedet. Neue Leiterin ist Kathrin Strasser-Weippl. In der stellvertretenden Leitung folgt Michael Dunzinger auf Adam Dinnewitzer. Gewürdigt wurde auch Hannes Berger, der die Leitung des Brustgesundheitszentrum im Tumorzentrum OÖ in den kommenden Wochen niederlegen wird. Auch für Franz Harnoncourt, der das Tumorzentrum seit seiner Gründung entscheidend mitgeprägt hat, war es der letzte Tumorzentrumstag als Geschäftsführer der oberösterreichischen Gesundheitsholding. 

Im Anschluss an die Eröffnung wurde intensiv in den Leitliniengruppen weitergearbeitet – ganz im Sinne eines starken Netzwerks mit klarem Fokus auf Qualität und Weiterentwicklung. Damit setzt das Tumorzentrum Oberösterreich seinen gemeinsamen Weg konsequent fort – mit Erfahrung, Zusammenhalt und dem klaren Anspruch, die onkologische Versorgung auch künftig auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.